Tagesausflug des Seniorenbundes zur Burg Hohen Werfen im Salzachtal

Am 9.7. nahmen 60 Seniorinnen und Senioren unserer Ortsgruppe bei „durchwachsenem“ Wetter am Ausflug  nach Burg Hohenwerfen teil.

Die Fahrt führte uns vorbei am Chiemsee zur Autobahnraststätte  Salzburg Walserberg, wo wir eine kleine Stärkung einnahmen. Anschließend führte unsere Route durch das Salzachtal Richtung  Süden und bald war die Festung Hohenwerfen auf einem hohen Felskegel über der Salzach zu sehen.

Obmann Werner berichtete währen der Fahrt über die Geschichte dieser Burganlage die in den Jahren 1075 – 78 vom Erzbischof Gebhard von Salzburg erbaut wurde. 1525 zur Zeit der Bauernkriege wurde die Burg angezündet und beschädigt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten des Öfteren die Besitzer, die jeweils Um- und Zubauten an Hohenwerfen durchführten. Im Jahre 1898 erwarb Erzherzog Eugen die Anlage. 1931 brach erneut ein Brand aus, der die Burg sehr stark beschädigte. Nach der neuerlichen Renovierung und mehrerer Besitzerwechsel ging die  Burg nach dem zweiten Weltkrieg  an das Land Salzburg über und wurde im Jahr 1987 für den Tourismus freigegeben.

Nach Erreichen unseres  Reiseziels brachte uns ein Schrägaufzug direkt in den Innenhof der Burganlage. Von dort ging es steil, für manche Besucher zu steil, bergab in  den Burggarten um eine Greifvogelschau anzusehen. Die atemberaubenden Flugvorführungen des historischen Landesfalkenhofes mit vorwiegend heimischen Greifvögeln zeigten sich als unvergessliches Highlight.

Gestärkt durch ein gutes Mittagessen in der Burgschenke ging es weiter zur Burgführung. Vorbei an Folterkammer, Verlies, Pechküche, Kammern und Sälen erreichten wir nach Überwindung von über 200 Stufen auch die Spitze des Turms mit der  vom Tiroler Hans Christoph Löffler im Jahre 1568 gegossenen großen Glocke auch Burgahnl genannt. Von dort hatten wir einen herrlichen Rundumblick über das Salzachtal.

Dann hieß es bereits wieder Abschied nehmen. Über den Dientner Sattel, Saalfelden und St.Johann ging die Reise unterbrochen von einem „Jausenstopp“ in Söll wieder Richtung Heimat, wo wir etwas verspätet aber voll zufrieden mit dem Gebotenen des Tages eintrafen.